Nachdem ich mich ja Text mäßig in Nepal zurückgehalten habe (Marc war einfach schneller :-)), kommt jetzt doch noch meine Meinung. Nepal ist landschaftlich wohl das vielseitigste Land pro qkm auf unserer Reise. Nur alleine in der Nord-Südausdehnung von rund 300 km Luftlinie gibt es alles von 8000ern bis zu einem Savannenähnlichen Chitwan NP. Von dem kleinen Ort Sauraha gleich neben dem Nationalpark standen wir neben Bananenstauden und blickten durch Elefantengras auf die schneebedeckte Annapurnarange im Norden. Katmandu und vor allem Thamel ist trubelig, staubig und laut in allen Ecken, aber irgendwie fesselt auch dort ein gewisser Charme, in unserem Fall gleich zweimal für über eine Woche.

Doch nichts geht über das Erlebnis der Annapurnarunde. 2 Wochen, 179 km, rund 7.000 Höhenmeter mit dem sprichwörtlichen Höhepunkt auf dem Thorung La (Pass) bei 5416 Meter. Blut, Schweiß und Tränen habe ich vergossen. OK, eigentlich kein Blut, dafür umso mehr Schweiß und Tränen, aber es war eines der besten Erlebnisse auf der ganzen Reise.

Thrill in den Bergen, Chill in Sauraha. Nepal ist definitiv „something special“!