Planung


Der Start
Es ging los, wir fingen an unseren Alltag mit den Planungen für unsere anstehende Weltreise zu versüßen. Es gibt eine Menge zu organisieren: Routenplanung, Budgetplanung, Transport, Visa Beantragung, Gesundheitsvorsorge, Arbeitsmöglichkeiten vor Ort und wir könnten weitere unzählige Dinge aufzählen und Seiten damit füllen.
Ehrlich gesagt: Vieles davon ist reine Fleißarbeit und macht auch nur wirklich Spaß, weil wir die ganze Zeit unser Ziel vor Augen sehen. Wichtig  war zuerst ein grober Entwurf unserer Streckenplanung. Wir legten zuerst den Startpunkt fest. Dieser fiel auf Australien, dann weiter nach Neuseeland, Indonesien, Malaysia, Singapur, Thailand, Laos, Kambodscha, Vietnam, China und Tibet, Nepal, Indien, Hong Kong - Halbzeit - ab hier gilt es nun zu klären, können wir ein Arbeitsvisum für Kanada in Indien organisieren und die potenziell geschröpften Finanzen wieder aufbessern? Oder waren wir bis hierhin so sparsam, dass das Finanzpolster noch groß genug ist? Wenn ja, so soll die Reise auf dem amerikanischen Kontinent weitergeführt werden und über Kanada, USA, Mexiko, Costa Rica, Ecuador, Peru, Bolivien, Chile, Argentinien gehen. Als perfekten



Abschluss einer Weltreise stellen wir uns natürlich auch noch einen Zwischenstopp in Afrika, bestenfalls in Südafrika und Namibia vor, über Marokko wollen wir dann zurück nach Europa. Ein gewaltiges Programm. Drei Jahre sind gefüllt, ohne Stress aufkommen zu lassen. Wo es uns gefällt, bleiben wir eben länger, wenn die Zeit nicht mehr ausreicht, lassen wir ein Land aus. Nebenbei ist es sowieso illusorisch davon auszugehen, dass man eine solche Route ohne realistische Abweichungen planen kann. Außerdem sind es doch oft genau Orte, die am Rande der Strecke liegen und im Endeffekt mit weiteren Highlights punkten können. Daher sehen wir jede Routenänderung als Bereicherung an und sind gespannt, welche Länder, Orte und Menschen sich noch auf dem tatsächlichen Weg

hinzugesellen. Es soll kein Abhaken von Nationen werden. Kein globales Hetzen durch Länder, nur um den Stempel im Pass zu haben. Neben Gelassenheit, Aufgeschlossenheit, unstillbarem Durst nach Erfahrung braucht man zwei weitere wichtige Dinge für so ein Unternehmen: Mut und Geld. Mut ist auf jeden Fall vorhanden, vom zuletzt genannten kann man eben nicht genug haben.



Die Finanzen 
Die Standardfrage: wie viel Geld habt ihr denn gespart? Ca. 30.000 Euro Erspartes als Startbudget - unser Ziel nach den ersten privaten Hochrechnungen, nachdem alles verkauft ist, wir unseren Lebensstandard bezüglich Wohnung, Lebensmittel, wochenendlicher Aktivitäten heruntergeschraubt und uns von jeglichem unnützen Konsum distanziert haben. Nun können wir von diesem Geld eben auch nicht ewig leben, sondern uns ist klar, dass wir uns weitestgehend einschränken werden.
Je mehr wir uns einschränken, umso weiter wird das Geld reichen. Jeden Abend Essen in einem Restaurant ist nicht drin und auch auf den einen oder anderen Ausflug gilt es zu verzichten. Alles was man nicht ausgibt, könnte einem das nächste Ticket ins Nachbarland bereiten. Es ist nicht wie der typische Urlaub, auf dem man für zwei bis drei Wochen nicht auf das Geld achtet. Jede Anschaffung will wohl überlegt sein. Wir müssen Übernachten, Essen, Trinken und uns fortbewegen, fast alles davon ist eben mit Geld verbunden. Somit gilt  unser Interesse den jeweils günstigsten Alternativen. Wie bewegen wir uns am günstigsten fort, wo können wir unter Umständen umsonst übernachten. Du entwickelst diesbezüglich plötzlich einen skurrilen Ehrgeiz und ertappst dich auch schon bei den Vorbereitungen dabei, günstigere Möglichkeiten für Kost und Transport zu erwägen. Aber genau das ist auch unser Ziel, mit minimalen Mitteln um die Welt. Uns beiden ist klar, Planung ist die eine Seite, mal schauen was die Realität so bringt!


Die Realität
Wir werden uns bemühen, euch unsere erworbenen Informationen und Hintergrundwissen für die einzelnen Zielgebiete im "Routen"-Menü zur Verfügung zu stellen. Ob wir mit unseren eigenen Informationen in realer Umgebung punkten konnten, könnt

ihr in unserem "Logfile"-Menü nachlesen. Momentaufnahmen unserer visuellen Eindrücke seht ihr unter „Pics“. Wer uns bereits bei unseren Vorbereitungen, Ausrüstung oder finanziell unterstützt hat und zukünftig unterstützen möchte, taucht unter „Sponsors“ auf. Ausrüstungslisten und Tipps von und für unterwegs rund um dieses Thema sind unter „Equipment“ zu finden. Zuletzt erfahrt ihr unter „Food“ mit welchen exotischen Gerichten und Lebensmitteln wir unsere körperlichen Funktionen aufrecht erhalten. 


Eingangshalle Australien