Kambodscha



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Unser Besuch in Kambodscha hat sich eher auf die Hauptattraktionen beschränkt. Leider, wie man im Nachhinein sagen muss. Wir sind mit leichten Vorurteilen, die wir aus Erzählungen aufgeschnappt haben, nach Kambodscha gereist. Allerdings sind wir sehr schnell vom Gegenteil überzeugt worden. Die Tempelanlagen, für die das Land symbolisch steht, sind natürlich schon fast allein eine Reise wert.

Inhaltsübersicht

  • Visaformalitäten für Kambodscha
  • Gesundheitsvorsorge für Kambodscha
  • Unterkünfte in Kambodscha
  • Handeln in Kambodscha
  • Souvenirkauf in Kambodscha
  • Leihwagen/Motorroller in Kambodscha
  • Tanken in Kambodscha
  • Telefonieren in Kambodscha
  • Internet in Kambodscha
  • Weiterreise von Kambodscha
  • Verkehrsmittel sonstige in Kambodscha
  • Geldwechsel in Kambodscha
  • Handy in Kambodscha
  • Essen in Kambodscha
  • Verständigung in Kambodscha
  • Verhalten/Kultur
  • Allgemeine Tipps
  • Touren und Ziele/Unsere Route in Kambodscha




    Visaformalitäten

    Deutsche Staatsbürger erhalten bei Einreise problemlos ein Visa „on Arrival“ für 30 Tage and en dafür vorgesehenen Grenzübergängen. Kosten sind direkt an der Grenze zu zahlen. Für deutsche Staatsangehörige derzeit (Stand Mai 2010) „offiziell“ 20 US$. An den kleinen Grenzen ist allerdings hier und da mit einer „Extragebühr“ zu rechen. Bei unserer Einreise von Kambodscha aus, hieß es demnach 2 US$ Ausreisegebühr für Kambodscha, 1 US$ Temperaturgesundheitscheck auf Kambodscha Seite, Visagebühr 23 US$ (mit Beleg, kein Problem, 25 US$), Stempel- und Einreisegebühr nach dem Visa 2 US$.
    Für weitere Infos: Ein Besuch der Seite des auswärtigen Amtes oder direkt der kambodschanischen Botschaft ist dennoch ratsam.

    Seite des auswärtigen Amtes Deutschland

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    Gesundheitsvorsorge für Kambodscha

    Malaria :
    In Kambodscha kommt Malaria vor. Ob eine chemische Prophylaxe oder nur eine Expositionsprophylaxe betrieben wird, kann natürlich nur jeder selbst entscheiden. Man erhält in Kambodscha übrigens Malariaprophylaxemedikamente ohne Rezept in der Apotheke. Allerdings sollte man aufgrund von Plagiaten etwas Vorsicht walten lassen.
    Weiterhin betreiben wir Expositionsprophylaxe. Abends lange Kleidung, Mückensprays, ggf. Coils. Das Schlafen unter einem Moskitonetz ist nicht immer so einfach. Viele der günstigeren Räume sind nicht damit ausgerüstet. Oft sind die Räume z.B. mit Gittern vor den Fenstern recht gut abgedichtet, was den Mückeneintritt etwas dämmt. Wer ein vernünftiges outdoortaugliches Netz haben möchte, sollte sich ggf. damit schon von zu Hause aus versorgen. Man bekommt hier in Kambodscha zwar Moskitonetze, aber die entsprechen nicht immer ganz den Erwartungen von Gewicht, Stabilität und variablen Befestigungsmöglichkeiten.
    Eine ausreichende Trinkwasserhygiene sollte betrieben werden. Wasser daher vorher filtern (z.B. Katadyn), abkochen oder entsprechend chemisch behandeln (z.B. Micropur). Eiswürfel am Besten meiden. Fruchtsäfte werden auch meist mit Wasser gestreckt. Hier sollte auch auf Mineralwasserverwendung geachtet werden oder besser meiden. Wie überall in den Tropen gilt: Schäle oder koche es, ansonsten lass die Finger davon. Damit geht man auf Nummer sicher.
    Für aktuelle Gesundheitsinfos und Impfempfehlungen z.B. Fit for Travelanschauen und einen Arzt konsultieren.
  • Falls ihr Produkte von Katadyn oder Mittel zur Moskitoabwehr benötigt, bitte nutzt unten stehenden Link von Globetrotter. Solltet ihr hierüber direkt bestellen, kommen uns ein paar Cents zu Gute. (DANKE) !!!



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    Unterkünfte in Kambodscha

    Unterkünfte findet man meist problemlos in jeder Stadt. Wir haben uns nur auf der Hauptroute Siem Reap, Battambang und Phnom Penh bewegt. Billigunterkünfte in Kambodscha findet man unter der Bezeichnung Guesthouse. Aber auch viele der so genannten Hotels sind in der unteren Preisklasse (ab 5 Euro). Die Qualität ist in dieser Kategorie oft annehmbar inkl. Warmwasser, westlicher Toilette, Kabelfernsehen und Free WIFI. Wir hatten in Kambodscha eines der besten Preis-Leistungsverhältnisse was die Zimmer angeht. Frühstück ist meist nicht inklusive. Ein Blick vorab ins Zimmer ist auf jeden Fall empfehlenswert und immer problemlos möglich.

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    Handeln in Kambodscha

    Preise lassen sich in Kambodscha verhandeln. Zimmerpreise, Märkte, Souvenirs und Transport sind da keine Ausnahme. Viele Buspreise an den normalen Busterminals sind i.d.R. ausgeschriebene Fixpreise. Viele Preise wie Zimmerpreise um die 5-6 Euro oder aber auch Preise auf Märkten sind i.d.R. schon sehr fair, wenn auch mit etwas Aufschlag für den „Weißen“. Jeder sollte selbst entscheiden wie weit er hier die Verhandlungsschraube ansetzen will, dabei auch nicht vergessen, dass 0,50 Eurocent für uns nicht allzu viel bedeuten, für das Gegenüber aber schon einen gewissen Stellenwert haben. Handeln gehört zum Tagesgeschäft und wir machen es auch, aber man sollte es von Fall zu Fall neu überdenken.

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    Souvenirkauf in Kambodscha

    Es gibt eine breite Auswahl an Souvenirs, die von Holzschnitzereien bis zu vielen Spezialitäten des Kunsthandwerkes reichen.
    Wie überall sollte darauf geachtet werden, dass keine Dinge gekauft werden, die gegen das Washingtoner Artenschutzabkommen sprechen. Vogelfedern brauchen Vögel zum Fliegen und auch Schuldkrötenpanzer haben ihren Sinn und auch Schlangen und anderes Getier fühlt sich in Schnapsflaschen gar nicht wohl. Auch Vorsicht bei der Ausfuhr von Holz (Tropenholz!).

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    Leihwagen/Motorroller in Kambodscha

    In den touristischen Zentren ist es möglich Motorroller oder Autos zu leihen. Dies zu relativ günstigen Tarifen. Einen Roller erhält man schon ab 5 Euro am Tag. Ausnahme ist der Rollerverleih in Siem Reap. Ausländer erhalten dort keinen Roller. Sollte es dennoch gelingen einen Roller durch Einheimische zu leihen, besteht noch immer die Möglichkeit von der Polizei angehalten zu werden, die einen Nachweis verlangen, dass man in Kambodscha lebt, arbeitet, studiert etc. Polizei ist sehr regelmäßig in und um Siem Reap. Kann man nichts vorweisen drohen Bußgelder. Der Verkehr in Kambodscha ist prinzipiell absolut chaotisch, die Beschilderung wenig ausreichend. Beim Fahren sollte man seine Augen überall haben. In Kambodscha wird meist einfach gefahren ohne zu schauen. In keinem sonstigen Land haben wir in so kurzer Zeit so viele Unfälle, wenn auch nur kleinere, gesehen. Meist findet man nur 125ccm Halbautomatik Motorbikes. Man sollte beim Ausleihen auf Schäden achten und Größere vorher festhalten. Wir haben nur erlebt, dass die Ausleihe sehr fair ablief und keiner diskutiert über irgendwelche Kratzer oder macht sonstige Tricks, wie es ab und zu mal im Nachbarland Thailand vorkommen kann.

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    Tanken in Kambodscha (Stand Mai 2010)

    Die Spritkosten für einen Liter liegen bei ca. 0,90 - 0,95 Eurocent. Es gibt normale Tankstellen, die nach dem gleichen Prinzip wie in Europa funktionieren, aber man erhält auch an Straßenständen Sprit für den Roller, der in Flaschen abgefüllt ist.

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    Billig telefonieren in Kambodscha

    Die einfachste und günstigste Möglichkeit mit der Heimat telefonischen Kontakt aufzunehmen ist „Skype“. Internetcafes mit Skypevorrichtung finden sich in den Touristenzentren recht einfach. Wer ebenfalls viel innerhalb Kambodschas telefonieren möchte, sollte über die Anschaffung einer kambodschanischen SIM Karte nachdenken. Nicht jeder deutsche Anbieter hat Roamingpartner in Kambodscha.

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    Internet in Kambodscha

    Internet ist nicht flächendeckend vorhanden. Die Übertragungsraten sind meist OK. Die Preise für eine Stunde liegen durchschnittlich bei 10.000 Riel (0,50 Eurocent). In entlegeneren Gebieten kann es auf den vierfachen Preis steigen. Hotspots für WIFI sind verhältnismäßig oft in den Hauptzentren anzutreffen. (Cafes, Gaststätten, Hotels) Es ist es fast überall möglich USB Sticks zu nutzen, wenn man z.B. was hoch laden möchte.

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    Weiterreise von Kambodscha

    Viele Reisende kommen von Thailand oder Laos und gehen dahin zurück. Im Norden des Landes grenzt Laos. Von dort erreicht man die 4000 Island über den Grenzübergang Veun Kahm. Es wird berichtet, dass es manchmal Probleme mit dem Visa on Arrival für Laos gibt. Wir haben Mitte 2010 ein Schild dort gesehen, was ausdrücklich Visa on Arrival anbot. Zur Sicherheit sollte man sich erkundigen. Wer nach Vietnam im Osten weiterreisen, möchte muss allerdings vorab ein Visa beantragen. Sehr angenehm und relaxed war die Visabeantragung beim vietnamesischen Konsulat in Battambang. Visaservices findet man allerdings auch in allen möglichen Reiseagenturen in den Hauptzentren. Vorab sollte man Informationen einholen, ob die anvisierten Grenzübergänge auf dem Landweg für Ausländer geöffnet sind, da hier öfter mal Änderungen eintreten.

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    Verkehrsmittel (sonstige) in Kambodscha

    Das Busnetz ist gut ausgebaut. Der Ticketkauf ist sehr entspannend an normalen öffentlichen Schaltern möglich oder direkt im Bus. Man sollte versuchen privat zu den Busterminals zu kommen und Anbieter/Reiseagenturen in den Städten meiden, wenn man ein paar Euro sparen möchte. Wer es etwas bequemer mag, kann diese auch nutzen. Sie sind nicht übermäßig überteuert. Die Busse reichen vom VIP Bus bis zum normalen Bus. Innerhalb der Städte gibt es TukTuks und Motorbiketaxis, die einen ständig ansprechen. Hier ist eine harte Verhandlung immer sehr gefragt. Der ehemalige Zug zwischen Battambang und Phnom Penh fährt nicht mehr. Die in Battambang verkehrenden Bambuszüge sollen wohl noch bis Ende 2010 fahren. Weiteres ist unklar. Sie dienen aber ohnehin hauptsächlich als Touristenattraktion, denn als wirkliches Transportmittel.

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    Geldwechsel/ATM (Bankautomat) in Kambodscha

    Geldwechsel ist in vielen Orten möglich. Dort wo Touristen sind, werden gängige Devisen wie Thaibaht, US Dollar, Euro zu meist akzeptablen Kursen in Wechselstuben getauscht. ACHTUNG: Wer von Laos kommt und noch Kip hat, sollte diese spätestens an der Grenze tauschen. Man wird seine Kips sonst nur noch schlecht oder zu einem miserablen Kurs los. An den ATM erhält man nur US Dollar, welche die Hauptwährung in Kambodscha sind. Das ATM Netz wird immer weiter ausgebaut und man kann mit EC Karte (Cirrus – Maestro Zeichen) oft abheben. Die meisten Waren kann man auch in Riel zahlen, die Kurse sind dabei nicht unbedingt schlechter, wie oft behauptet wird, schon mal sogar besser. Einen Schwarzmarkt gibt es nicht. Ein Vergleich bei den Wechselstuben lohnt sich allerdings.

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    Handy in Kambodscha

    Das Handynetz in Kambodscha ist erstaunlich gut ausgebaut.

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    Essen in Kambodscha

    Es gibt in jeder Stadt zahlreiche Garküchen und kleinere Restaurants in denen man günstig Essen kann. Falls doch mal wieder Hunger auf Westliches aufkommt: In den Touristengegenden hat man sich auch auf europäische Küche ausgerichtet. Fastfoodketten gibt es nicht so viele. Durchgesetzt hat sich KFC. Pro Gericht ist das allerdings meistens auch 2-3mal so teuer, wie einheimisches Essen. Im Endeffekt aber dennoch günstig. Für ein günstiges Essen sollte man so um die 3 Euro inklusiv Getränk rechnen. An einigen Stellen geht es auch noch günstiger. Die Hygienebedingungen entsprechen nicht westlichem Standard und man sollte die entsprechende Vorsicht walten lassen, was rohe Salate, Eis etc. angeht.

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    Verständigung in Kambodscha

    Ein paar Worte kambodschanisch können nicht schaden. Englisch ist jedoch in den Hauptgebieten gut verbreitet. Wird es etwas ländlicher kann es aber auch passieren, dass selbst Zahlen in Englisch nicht mehr verstanden werden. Wir hatten dennoch nirgendwo Probleme uns durchzufragen, man ist meist sehr bemüht und hilfsbereit.

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    Kultur und Verhalten in Kambodscha

  • Kambodscha ist u.a. buddhistisch und muslimisch geprägt. D.h. entsprechende Kleidung und angemessenes Verhalten wird erwartet. Beim Besuch von Tempeln heißt es den jeweiligen Verhaltenskodex zu beachten. Schultern sind zu bedecken und Shorts sollte man auch im Hotel lassen. Angkor Wat bildet eine Ausnahme. Knappe Bikinis oder gar „Oben Ohne“ baden in Flüssen, Seen und Meer sollte als Respekt der Kultur gemieden werden. Ein Sarong tut da Wunder und setzt nicht nur ein gutes Zeichen, sondern wird meist auch anerkennend von den Laoten zur Kenntnis genommen.
  • Allgemein sollte auf der Kultur entsprechende Kleidung in der Öffentlichkeit ein wenig Wert gelegt werden.
  • Man sollte darauf achten mit Füßen nicht auf Personen zu zeigen. Besonders auch nicht auf Buddhafiguren.
  • Begegnet man Mönchen, ist auf respektvolles Verhalten Wert zu legen. Körperkontakt ist zu vermeiden, gerade von Frauen. Weiterhin sollte man darauf achten nicht höher als der Mönch zu stehen.
  • Beim Betreten von Räumen und auch manchen Läden sollten die Schuhe ausgezogen werden.
  • Bei Diskussionen stets höflich bleiben und versuchen nicht laut zu werden, auch wenn es noch so hart ist.
  • Möchte man Geld in einer höflichen Form übergeben, so berührt die nicht gebende Hand wenigstens den Arm. Oder man übergibt Geld direkt mit beiden Händen. Diese Sitte ist in Kambodscha sehr verbreitet.
  • Die Kambodschaner sind sehr freundlich, was wir erlebt haben. Damit dies so bleibt, sollte man gerade als Tourist ebenfalls höflich bleiben und ein gutes Vorbild abgeben.

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    Ein paar weitere Tipps

    Ist eine Frage unbeantwortet, braucht ihr einen speziellen Ratschlag für eure Reisevorbereitung. Schreibt uns eine E-Mail (Flaschenpostsymbol unten links in der Ecke). Ihr erhaltet kurzfristig eine Antwort, falls wir weiterhelfen können. Hilft euch die Antwort weiter, bitten wir unseren Hinweis unter Sponsor zu beachten.

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    Touren und Ziele/Unsere Route bisher

    Kambodscha

  • Siem Reap
  • Battambang
  • Phnom Penh

    Tagesausgaben (Paar) in Kambodscha: ca. 32.00 Euro

    Verbrachte Zeit in Kambodscha: 15 Tage

    Lebensstil:

    Wir haben so gut wie nie alkoholische Getränke konsumiert. In Kambodscha haben wir meist lokale Kost zu uns genommen und viel selbst gekocht, da wir durch Supermärkte und lokale Märkte ein gutes Sortiment an asiatischer und westlicher Kost hatten. Übernachtet haben wir immer in günstigen, sauberen Unterkünften (Doppelzimmer) und haben hier durchschnittlich 6 Euro für ein Zimmer gezahlt.

    Öffentlicher Transport ist im Vergleich z.B. zu Thailand etwas teurer. In den Ausgaben sind weiterhin 2 Dreitagestickets für Angkor Wat 40 US$ p.P, enthalten.





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