Welcome to Sinas Indonesia
Noch nie hatte die Eingewöhnung in ein neues Land so lange gedauert. Hätte man mich zu manchen Zeitpunkten am Anfang zu einer Aussage gezwungen, könnten mir Sätze wie „Ich hasse Indonesien“ entrutscht sein. Diese Momente waren meist, wenn wieder 20 Leute gleichzeitig an einem rum gezogen haben, um uns zu irgendeinem Transport überreden zu wollen, den wir überhaupt nicht brauchten. Außerdem ist es auch schwer etwas Universelles über einen Inselstaat zu schreiben, der eine solche Ausdehnung hat. Der östlichste Punkt war für uns Flores und Komodo, der Westlichste Nordsumatra, dazwischen liegen mal einige tausend Kilometer, das ist als ob man Spanien mit Norwegen vergleichen würde. Somit gibt es kurze Statements zu unseren Stationen…


Bali: Ubud war wirklich das, was man sich unter einer Kunsthauptstadt vorstellt und hat auch als Einziges nicht enttäuscht. Ansonsten hab ich keine Idee woher der Bali-Hype kommt...


Nusa Tengara: Komodo Nationalpark hat eine einzigartige Landschaft, Über- und Unterwasser. Der Trip dorthin hat sich wirklich mal gelohnt. Die Bewohner in dieser Richtung gehörten für mich allerdings zu den größten Abziehern, die uns bislang begegnet sind.


Java: Es kann zwar kaum ein Mensch Englisch da, aber das ist völlig egal. Alle sind nett (auch die Leute im Yogyakarta Krankenhaus;-)). Bromo und vor allem Kawah Ijen sind spektakulär – Java ist super!


Sumatra: Es gibt sympathietechnisch ein West-Ost Gefälle. Auch hier waren die Leute wie auf Java sehr cool. Und unser Dschungeltrack in Bukit Lawang war das Highlight unseres Indonesienaufenthaltes.