Welcome to Sinas Neuseeland



Nach momentanem Stand haben wir ein kleines Problem. Wir waren knapp 10 Monate in Australien und sind uns einig, dass wir unbedingt wieder kommen müssen, weil es noch so viel zu sehen gibt. Wir waren kurz auf Vanuatu und haben leider nur 3 Inseln (wenn man Ifira mitrechnen darf) gesehen. Jede von den Dreien war schon so unterschiedlich das man neugierig ist auf die Anderen rund 80. Jetzt waren wir fast ein halbes Jahr in Neuseeland und planen nun schon die Tracks, die wir in Angriff nehmen wollen, bei Runde Nummer 2. Da es momentan der Plan vorsieht, noch weitere 20 Länder oder mehr zu besuchen, erkennt vielleicht jeder das Dilemma in dem wir uns befinden;-)

Doch ehrlicherweise muss ich sagen, dass meine Beziehung mit Neuseeland für mich nicht immer einfach war. Wir hatten einen herzlichen, langen Empfang, eine miserable Mitte und letztendlich doch noch einen grandiosen Abschluss. Und für alles ist die Nebensaison verantwortlich gewesen. Die ersten Wochen begannen mit einem Traumherbst, der uns eine atemberaubende Landschaft geboten hat, dann kam der lange, nasse Mittelteil, der mir das Reisen in unserem kleinen Krüger nicht leicht gemacht hat. Es war kalt, feucht und ekelig und die Wärmflasche mein ständiger Begleiter. Doch mit der Fährfahrt in den Norden hat sich alles perfekt gewendet. Der Dauerregen wurde zwar durch wenige, aber strahlende Augenblicke unterbrochen und so war es die Nebensaison, die es schaffte uns beim Northern Circiut am Tongariro bei Bilderbuchwinterwetter alleine in Hütten schlafen zu lassen – die Erfahrung dürften nur Wenige gemacht haben. Wir hatten auch den Rest des Auenlandes lange für uns und wenn man einmal Bilder von der Hauptsaison gesehen hat, weiß man diesen Luxus zu schätzen.

In Neuseeland ging es immer rauf und runter in jederlei Hinsicht. Zum einen meine persönliche Einstellung zu dem Land zum anderen ist es aber auch wirklich das hügeligste Land, das man sich vorstellen kann. Doch auch wenn es mit Auckland fast auf Meereshöhe geendet hat, schließt es bei mir persönlich mit einem dicken Hoch ab.